Welche Länder haben eine Siesta?

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Siestas sind in spanischsprachigen Ländern üblich, darunter Mexiko, Costa Rica, Ecuador und Spanien selbst. Siestas sind auch in Italien, Griechenland, den Philippinen und Nigeria üblich. Sie treten hauptsächlich in heißen Klimazonen auf. Eine Siesta ist ein kurzes Mittagsschläfchen, das seinen Ursprung in Spanien hat.



Der Name Siesta kommt vom lateinischen hora sexta, was übersetzt die sechste Stunde bedeutet. Da die Morgendämmerung traditionell der Beginn des Tages ist, wäre die sechste Stunde folglich gegen Mittag, was eine großartige Zeit für eine Siesta ist. Eine Siesta ist eine geplante Pause am Tag. In einigen Ländern schließen Geschäfte, Kirchen und Museen mittags.

In den USA, Großbritannien und anderen westlichen Ländern wird das Äquivalent zu einer Siesta als 'Power Nap' bezeichnet, was sich auf einen kurzen Schlaf von etwa 20 Minuten bezieht. Studien in Griechenland zeigen, dass Menschen, die ein Nickerchen machen, ein geringeres Herzinfarktrisiko haben.

Im Jahr 2013 veranstaltete die National Association of Friends of the Siesta die erste jährliche nationale Siesta-Meisterschaft. Bewertet wurden die Teilnehmer nach dem lautesten Schnarchen, dem besten Outfit, der ursprünglichen Schlafposition und dem Schlafen so oft wie möglich der zugeteilten 20 Minuten. Sieger wurde Pedro Alfonso Soria Lopez, der 1.000 Euro für den Sieg erhielt.